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Arbeitskreis gegen bewaffnete Drohnen

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Online-Hearing "Kampfdrohnen für die Bundeswehr?"
Arbeitskreis gegen bewaffnete Drohnen (16.9.2020)

Die Militarisierung der Festung Europa und wie europäische Rüstungskonzerne daran verdienen.
Vortrag von Matthias Monroy - aus der FIfF-Konferenz vom 27.2.2020

Silicon Valley zieht in den Krieg: KI, autonome Waffen und politisch-moralische Verkümmerung
Vortrag von Elke Schwarz - aus der FIfF-Konferenz vom 27.2.2020
 


Amerikas Drohnenkrieger: National Bird
In der Debatte um Drohnen werden die Erfahrungen der Soldaten, die sie steuern, fast immer außer Acht gelassen. Von den psychischen Schäden spricht kaum jemand. Air-Force-Analysten, die das Live-Videomaterial der Drohnenkamera sichten, sind nicht nur Zeugen der Bombenanschläge, sondern sie beobachten anschließend auch, wie Angehörige die Leichenteile der Opfer einsammeln und anschließend beerdigen. Manche Soldaten kommen mit dieser Belastung nicht zurecht und zerbrechen. Regisseurin Sonia Kennebeck porträtiert drei Veteranen des geheimen amerikanischen Drohnenkrieges.

Krieg und Spiele

Wird es bald Realität? Die unbemannten Kriegsroboter der Zukunft: Perfekte Maschinen, nach dem Vorbild von Tieren gebaut, die im Wasser, an Land und in der Luft die Bewegung jeder Maus und jedes Menschen erfassen. Und sie töten. Autonom. Es ist eine hermetische Welt der Militärs und der technikaffinen Wissenschaft in Israel und in Amerika, die die Filmemacherin Karin Jurschick betritt, um uns ein erschreckendes Zukunftsbild zu präsentieren: Eine Welt mit Kampfdrohnen, die sich in Computerspielmanier aus sicherer Entfernung steuern lassen und zielgenau Gebäude zerstören oder Menschen töten. Die renommierte Filmemacherin stellt dabei nicht nur die Frage nach der Moral dieser modernen Kriegsführung, sondern mahnt auch, dass diese unbemannten Kriegsmaschinen irgendwann vielleicht zu unseren „Göttern“ werden: zu Göttern, die selbstständig urteilen, was moralisch richtig und was falsch ist.

Das Drohnenprogramm, Ramstein & Militarismus
Mausfeld, Chomsky, Varoufakis, Scahill & Braun (23.6.2019)

Kilez More (Juni 2019)

 Rezo: Die Zerstörung der CDU (ab Minute 29:22)

Aufruf gegen bewaffnete Drohnen

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer fordert die Bewaffnung von Drohnen. Mit Drohnen beschreitet die militärische Aufrüstung einen entscheidenden Schritt über die Fernsteuerung in die Automatisierung des Tötens im Krieg und in Richtung autonomer Kriegsführung.
Der Koalitionsvertrag von 2018 sieht eine gesellschaftliche Debatte über die Bewaffnung militärischer Drohnen vor. Diese Debatte über eine ethisch und völkerrechtlich entscheidende Frage findet nicht statt. Sie wird von der Bundesregierung und dem Verteidigungsministerium vermieden. Wir fordern diese gesellschaftliche Auseinandersetzung und wenden uns mit dem folgenden Aufruf an die Öffentlichkeit.

Angriffe und außergerichtliche Tötungen durch bewaffnete Drohnen verwischen die Grenzen zwischen Krieg und Noch-nicht-Krieg. Viele Opfer sind Zivilist*innen. Sie werden auch Opfer einer ständigen Überwachung, was ihre Gesundheit bedroht.
Drohnen ermöglichen Tötungen mit wenig Risiko für die Angreifer; damit senken sie die Schwelle, an der Spannungen in einen Krieg eskalieren.
Die Aufrüstung, Digitalisierung und Automatisierung des Militärs bedeutet eine weiter steigende Kriegsgefahr. Damit bedeutet sie für die Friedensbewegung und die gesamte Gesellschaft eine steigende Verantwortung im Engagement für eine zukunftsfähige globale Gemeinschaft.

Verhindern wir die Bewaffnung der Bundeswehr mit Drohnen!

Keine Fernsteuerung und keine Automatisierung des Tötens und des Krieges!

 

Über uns

Der Arbeitskreis Drohnen wurde 2019 von Aktivist*Innen aus Organisationen, Netzwerken und Kampagnen der deutschen Friedensbewegung gegründet mit dem Ziel, die gesamte Bandbreite zivilgesellschaftlicher Bewegungen zu vernetzen, die sich engagieren gegen

  • Verletzungen grundlegender Menschenrechte durch militärische Drohnen zu Überwachung und bewaffneten Einsätzen

  • Forschung und Entwicklung für autonome Waffensysteme

  • Roboterisierung von Waffensystemen mit künstlicher Intelligenz

  • einen überhöhten Ressourcenverbrauch für militärische Technologien

Der Arbeitskreis möchte aufklärend tätig werden, u.a. durch die Bereitstellung von Infomaterial sowie der Vermittlung von Referent*Innen vor Ort.

Inhaltlich verantwortlich für die Website: Karl-Heinz Peil, Mailadresse: kp[at]frieden-und-zukunft.de. Verantwortliche Stelle im Sinne der Datenschutzgesetze ist: Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., c/o Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt a.M., eMail: info[at]frieden-und-zukunft.de

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